Landlebenweg

Von Alpaka bis Zauberberg

Länge: 15,3 km / Höhenmeter: 440 m / Dauer: 4-5 h / Stempelstelle: Rastplatz bei Hust


Willkommen im „Windecker Ländchen“: Einzelne Gehöfte, Mühlen, Höhendörfer, propere Orte im Tal, Wälder, Wiesen und darüber bewaldete Bergkuppen.
Alle Nase lang ein Bachtal, ein Aussichtspunkt, ein Teich. Klar, dieses Relief ist ein Auf und Ab, eben noch rauf und dann auch gleich wieder runter! Und, wer hier über die Höhen von der Sieg weg ins Land wandert, ist mittendrin im viel gerühmten Landleben: wo Ziegen, Schafe und Kühe die Weiden bevölkern, wo eine beschauliche Stille herrscht. Doch lassen Sie sich ruhig überraschen, denn das Ländchen ist genauso idyllisch wie ideenreich. Vor dem Start oder am Ende lohnt sich ein Besuch der Grube Silberhardt. Über Jahrhunderte hinweg schürften Bergleute hier nach Silbererz.


TOURPROFIL
• Bewaldete Täler und unbewaldete Höhenrücken
• Forstwege und asphaltierte Feldwege
• Landschaft geprägt von Land- und Forstwirtschaft
• kleine Siedlungen
• Rastplätze und Einkehrmöglichkeiten am Weg

TIPP
• Informatives und Unterhaltsames zu einzelnen Orten liefern die Audio-Infos auf unserer Touren-App
• Grube Silberhardt: www.grube-silberhardt.de



Erfahrungsbericht bei www.WandernBonn.de

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Start und Ziel
Parkplatz Grube Silberhardt, Eisenbergstr. 29, 51570 Windeck
Alternativ: Haltepunkt Rosbach, ca. 2 km vom Landlebenweg entfernt

An-, und Abreise
ÖPNV: Haltepunkt Windeck-Rosbach ist mit der S12 erreichbar. Weiter mit Buslinie 343 nach Windeck-Öttershagen.
PKW: A3 und A560 mit Anschluss an L333 nach Öttershagen
Parken: Wanderparkplatz Grube Silberhardt

Auf dem Landlebenweg passieren Sie die Höhenorte Öttershagen und Langenberg, wandern durch Wälder und Bachtäler, an Weiden und Wiesen vorbei. Im Rosbachtal bietet sich eine Pause an, bevor oder nachdem Sie auf einem Trampelpfad steil den Berg hinauf marschieren. Im Sommer wächst hier Fingerhut, große Kiefern säumen den Weg. Durch die Zweige schimmert das ehemalige Waldkranken haus (AugusteViktoria-Stift) – einst eine Lungen heil stätte, die an Thomas Manns „Zauberberg“ erinnert. Zwar nicht gerade ein Berg, aber immerhin hoch genug, dass Drachenflieger ihn als Startplatz verwenden, erwartet der „Alte Stuhl“ den Wanderer mit schönen Ausblicken.
Bald tauchen Sie in einen Wald mit hohen Fichten ein. Dann führt die Route auf einem Feldweg über Stock und Stein, bevor wieder eine Waldpassage folgt.
Hinter dem Dörfchen Distelshausen beginnt ein schöner Marsch entlang von Kuhwiesen. Im Frühjahr und Sommer ist das Brummen aus den nahen
Bienenstöcken zu hören. Hinter Kohlberg wartet mit dem Gestüt „Alpakas des Westens“eine exotische Überraschung auf Sie. Oben auf der Kuppe kann man
bei guter Sicht das Siebengebirge erkennen. Sie folgen einem Feldweg und sind bald wieder am Startpunkt angekommen.

Routenmarkierung

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