Mönchweg - Siegburg

Stille Stunden in Wald und Tal

Länge: 8,3 km

Länge: 8,3 km / Höhenmeter: 170 m / Dauer: 3 h / Stempelstelle: Informationsstelle Ruine der Ummigstalbrücke


Start und Ziel: Wanderparkplatz „Siegelsknippen“, Siegburg

Dieser abwechslungsreiche Rundwanderung vermittelt einen kleinen Eindruck von der Landschaft unterhalb der Wahnbachtalsperre in ihrer Natürlichkeit und Veränderung. Das Leben im Vallis felix, dem seligen Tal, wurde von der Mitte des 13. bis zum Beginn des 19. Jh. durch das Franziskanerkloster geprägt (1231 erstmals urkundlich erwähnt, war es das erste Franziskanerkloster nördlich der Alpen). Mit zunehmender Bewirtschaftung der klösterlichen Anlagen entwickelte sich die Besiedlung des Tales. Menschen fanden Arbeit und geistigen Beistand. Von den Gebäuden blieb die im 13. Jh. erbaute und Ende des 19. sowie Mitte des 20. Jh. umfassend renovierte Klosterkirche (älteste Franziskanerkirche in Deutschland) erhalten. Heute ist das Bild des Tals wesentlich durch die Wahnbachtalsperre mit ihrer mächtigen Staumauer geprägt. Die so veränderte Landschaft schafft völlig neue Perspektiven und Aktivitätsmöglichkeiten.

TOURPROFIL
• Ruhige Waldwege und asphaltierte Sträßchen
• steiler kurzer Pfadabschnitt zur Talsperre
• schöne Rastplätze
• Einkehrmöglichkeiten in Siegburg und Hennef

TIPP
• zahlreiche Infostationen laden dazu ein, Menschen, Geschichten und Landschaft zu begreifen
• Klosterkirche mit romanischem Wandtabernakel

Erfahrungsbericht bei www.wandernbonn.de

WANDERN MIT HUND
• einige Waldpassagen
• mehrere Trinkmöglichkeiten für Hunde

Höhenprofil

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Start und Ziel
Wanderparkplatz „Siegelsknippen“, 53721 Siegburg

An-, Abreise
ÖPNV: Linie 511 und SB56 von und nach Bhf. Siegburg
PKW: A3, AS Lohmar, B484 – B56 – Ortseingang Heide

Parken
Wanderparkplatz Siegelsknippen (50°49‘4.17‘‘N 7°15‘47.66‘‘E)

Die Rundwandertour mit gut 8 Kilometern Länge startet am „Siegelsknippen“ als reiner Waldspaziergang. Ein Forstweg verläuft durch die Stille des Kaldauer Waldes.Die asphaltierte Seligenthal er Straße führt vorbei an der Ruine der im Krieg zerstörten Ummigstalbrücke zur idyllisch gelegenen Klosteranlage. Durch das Tal setzt sich der Weg teils auf schmaleren Waldwegen fort, von Zeit zu Zeit begleitet Sie der muntere Wahnbach Richtung Talsperre. Das letzte Stück ist ein steiler, wenn auch kurzer Wurzelpfad zum Höhenkamm. Oben angelangt, entschädigt der grandiose Ausblick von der Staumauer auf die tiefblaue Wasserfläche für die Mühen. Nach einem kurvigen Straßenabschnitt bergauf geht es an Feld und Obstwiesen vorbei zu Gut Umschoß. Nach einer Passage durch eine schöne Nussbaum-Allee erwartet Sie noch ein Naturdenkmal: eine alte Rotbuche von enormem Umfang. Ein Pfad durchs Ummigsbachtal, der mehrfach das Bächlein quert und Teiche passiert, bringt Sie durch den Wald zurück zum Ausgangspunkt.

Routenmarkierung

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