Erzquellweg - Mudersbach

Bergbau, Bier und Baumriesen

Länge: 12 km / Höhenmeter: 287 m / Dauer: 4 h / Stempelstelle: Stele am Erzquellstollen


Start und Ziel: Erzquell Brauerei, Mudersbach

Der etwa 12 km lange Rundweg (inkl. Zuweg) führt durch die Schatzkammer des Giebelwaldes. Erzvorkommen, wertvolles Quellwasser und eine ausgeklügelte Holzwirtschaft sind typisch für die lokale Kulturgeschichte. Infotafeln am Weg erzählen davon. Bereits seit 1885 wird aus dem Quellwasser Bier gebraut! Reste der eisenzeitlichen La-Tène-Öfen und uralte Hohlwege zeugen von der jahrtausendealten Besiedelung und Nutzung von Bodenschätzen, Quellen und Wald.

TOURPROFIL
• Hohlwege, Stollen und Pingen
• erfrischende Quellen am Wegrand
• Teilstücke durch Niederwaldwirtschaft
• Mischwald mit mächtigen Fichtenfrosten
• bequeme Forstwege und moderate Anstiege
• Rastmöglichkeiten mit Bänken

TIPP
• ausgestattet mit Infotafeln
• Siegerlandmuseum, www.siegerlandmuseum.de - Adresse: Oberes Schloss 2, Siegen

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Start und Ziel
Erzquell Brauerei, Kölner Str. 1, 57555 Mudersbach
Alternativ: Bahnhof Niederschelden (Sieg) oder Bahnhof Mudersbach (Sieg)


PERFEKTE BAHNANBINDUNG mit der Westerwald-Sieg Bahn RB 90von Limburg Hbf nach Siegen Hbf und der Rothaar Bahn RB 93von Betzdorf – Bad Berleburg.


Anfahrt mit ÖPNV:
von Siegen kommend: Bahnhof Niederschelden (Sieg): RB 90 und RB 93.Die genauen Abfahrtszeiten finden sie hier.
von Siegburg oder Betzdorf kommend: Bahnhof Mudersbach (Sieg): RB 90 und RB 93. Die genauen Abfahrtszeiten finden sie hier.Natursteig Markierung Etappe 14 folgen.


Anfahrt mit PKW:
Über die B 62 entlang der Sieg
Parken: Wanderparkplatz gegenüber der Erzquell Brauerei, Kölner Str. 1, 57555 Mudersbach (direkt neben der Siegbrücke)
Alternativ: Bahnhof Niederschelden (Sieg), Kölner Str. 8, 57555 Mudersbach oder oder Bahnhof Mudersbach (Sieg), Brückenstraße 1, 57555 Mudersbach



Direkt gegenüber der traditionsreichen „Erzquell-Brauerei“ liegt der Wanderparkplatz. Los geht es mit einem Anstieg auf dem gelb markierten Zuweg durch den Ortsteil Niederschelderhütte. Auf dem parallel zum Sieghang verlaufenden Waldweg erreichen Sie am ehemaligen Rabenstollen die erste Gelegenheit zur Verschnauf­pause mit erfrischendem Quellwasser aus den Tiefen des Giebelbergs. Der bequeme Forstweg schlängelt sich weiter durch hohen Laubwald und öffnet sich unter einer imposanten Felswand zu einer Art Gebetsraum im Grünen – der „Mariengrotte“. Nach mehreren Wegbiegungen führt die Tour durch ein nach alter Tradition bewirtschaftetes Haubergsgebiet. Alte Hohlwege erinnern hier an eine Zeit in welcher Fuhrwerke von Köhlern, Forst- und Bergleuten die Wege formten. Im Oehlsbachtal wechselt die Landschaft: einsame Pferdeweiden geben den Blick frei für malerische Aussichten. Zurück im Wald beeindrucken auf dem Bergrücken einzelne Baumriesen – noch heute markieren Sie die Grenzen der Haubergsflächen. Nach einem bequemen Abschnitt über die Flanke des Flurstücks „Im Erzberg“ bietet der Picknickpatz vor dem Erzquellstollen eine gute Rastmöglichkeit mit erfrischendem „Brauwasser“. Im weiteren Wegverlauf über die Höhen des Giebelwalds geben Infotafeln Auskünfte über Spuren der La-Tène-zeitlichen Eisengewinnung. Oberhalb des Schindebachs sind Relikte des mittelalterlichen Bergbaus zu erkennen – am Wegesrand lassen sich im moosigen Fichtenwald trichterförmige „Pingen“ erkunden. Diese aneindergereihten Vertiefungen im Gelände sind Zeugnisse ehemaliger Gruben des Erzabbaus. Durchs Schindebachtal führt die Tour dann bergab wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Routenmarkierung

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Hotel zum Weißen Stein

57548 Kirchen (Sieg)-Katzenbach

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