© Oliver Bremm, Rhein-Sieg-Kreis

Siebengebirge - Geowanderung: Himmerich

Auf einen Blick

  • Start: Parkplätze nahe der Jugendherberge Bad Honnef
  • mittel
  • 8,55 km
  • 2 Std. 35 Min.
  • 239 m
  • 328 m
  • 94 m
  • 40 / 100
  • 40 / 100

Beste Jahreszeit

Der Himmerich liegt etwa vier Kilometer östlich des Rheins zwischen der Stadt Bad Honnef und deren Ortsteil Himberg. Wie man schon vom Rhein her vermuten kann, ist der Ausblick vom Bergplateau den Aufstieg wert.

Rund 35 Meter unterhalb des Gipfels befindet sich an der Südwestseite ein Plateau, von dem man einen guten Blick über ganz Bad Honnef, die Löwenburg, den Drachenfels und einige kleinere Berge des Siebengebirges hat. Dieses Plateau und die zum Gipfel führende Steilwand dokumentieren die ehemalige Nutzung des Himmerichs als Steinbruch zum Latitabbau. Der Latit ist ein vulkanisches Ergussgestein, das nach der mittelitalienischen Region Latium, einem seiner Hauptverbreitungsgebiete, benannt wurde. Bei Latit handelt es sich um das vulkanische Äquivalent zu Monzonit. Er ist verwandt mit den Andesiten. Hauptbestandteile sind Plagioklas, Sanidin und Pyroxen. Daneben enthält er noch Augit, Hornblende und Biotit. In einer feinkörnigen bis dichten Grundmasse befinden sich Einsprenglinge aus Plagioklas, Sanidin und Pyroxen. Das Mineral kommt neben Latium auch auf Stromboli, im französischen Zentralmassiv (Puy de Dôme), sowie in Deutschland – eben im Siebengebirge - vor. Das Gestein lässt sich als Baumaterial nutzen. Zahlreiche Gebäude wurden damit erbaut, darunter das heute nur mehr als Ruine vorhandene Kloster Heisterbach in Königswinter.

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