Mäanderweg - Windeck

Altes Bett, neue Heimat

Länge: 8,1 km / Höhenmeter: 230 m / Dauer: 3-4 h / Stempelstelle: Wandertafel Museumsdorf Altwindeck

Start und Ziel: Bahnhof Windeck-Schaldern (Sieg)

Ein Bahnhof wie ein Schloss, eine imposante Burgruine mit wechselvoller Geschichte, herrliche Ausblicke auf einen Altarm der Sieg, in dem seltene Pflanzen und Tiere eine neue Heimat gefunden haben, und der größte Wasserfall Nordrhein–Westfalens. Auf dem rund 8 km langen Mäanderweg bieten sich etliche Höhepunkte. Der Bau der Bahnlinie veränderte den Lauf der Sieg. Als direkte Folge entstand das heutige Naturschutzgebiet Krummauel. Die ehemaligen Siegschleifen östlich von Dattenfeld und südlich von Dreisel sind hingegen ein Ergebnis einer dynamischen Verlagerung des Flusslaufs im Laufe der Erdgeschichte.

Besser hätten wir es nicht ausdrücken können - Zitat von Tanja von den "Wanderratten Bonn":
"Die Erlebniswege Sieg haben den Anspruch, die schönsten Winkel entlang des Siegtals in wanderfreundlichen Rundtouren zu erschließen. In Vollendung macht dies der Mäanderweg im Windecker Ländchen vor. Gerade mal 8 km lang, führt er mitten durch faszinierende Natur – den Krummauel genannten Altarm der Sieg und den Siegwasserfall – und spannende Kulturgeschichte wie das renommierte Heimatmuseum Alt-Windeck und die mächtige Ruine der Burg Windeck mit tollem Blick in den Westerwald."


Laut GeoSaison gehört der Mäanderweg zu Deutschlands schönsten Rundwanderwegen!



TOURPROFIL
streckenweise sehr steile Pfade
• Burgruine Windeck, Siegwasserfall, Museumsdorf
• Altarm der Sieg
• schöne Rastplätze und Einkehrmöglichkeiten

TIPP
• zahlreiche Infostationen laden dazu ein, Menschen, Geschichten und Landschaft zu begreifen
• Heute hören, was früher war - mit dem Handy abrufbare Audioinfos (genauere Informationen finden Sie auf den Infostationen)
• Ausklang im Besucherzentrum Naturregion Sieg

Erfahrungsbericht bei www.wandernbonn.de

WANDERB NIT HUND
• Trink- und Bademöglichkeiten für die Hunde am Weg
• viele Abschnitte an denen der Hund frei laufen kann.

WANDERN MIT KINDERN
• der Weg ist recht kurzweilig und daher für Familien, jedoch nicht für Kinderwagen geeignet.
• auf der Burgruine Windeck sind Audio-Führungen für Kinder und Erwachsene per Handy abrufbar
• schöne Rastplätze
• Ausklang im Besucherzentrum

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Start und Ziel
Bahnhof Windeck-Schaldern (Sieg), Waldbröler Straße 3, 51570 Windeck-Schladern (NRW-Wanderbahnhof)
Alternativ: Heimatmuseum Altwindeck, Im Thal Windeck 17, 51570 Windeck-Schladern


PERFEKTE BAHNANBINDUNG mit dem Rhein-Sieg-Express RE 9 von Aachen Hbf nach Siegen Hbf und der S12 von Köln Hbf – Windeck Au (Sieg) und S19 von Aachen Hbf - Windeck Au (Sieg).


Anfahrt mit ÖPNV:
Bahnhof Schladern (Sieg): RE 9, Linie S12 und Linie S19. Die genauen Abfahrtszeiten finden sie hier.


Anfahrt mit PKW:
A 560 Richtung Hennef, AS Hennef (Sieg) Ost – L 333 Richtung Eitorf nach Schladern
Parken: Bahnhof Windeck-Schaldern (Sieg), Waldbröler Straße 3, 51570 Windeck-Schladern
Alternativ: Heimatmuseum Altwindeck, Im Thal Windeck 17, 51570 Windeck-Schladern

Vom Bahnhof Schladern, der 2014 als "NRW-Wanderbahnhof" ausgezeichnet wurde, wandern Sie in Richtung Krummauel.
Der Altarm der Sieg beherbergt mit seinen Erlenbruchwäldern, Röhrichten und Wasserflächen viele seltene Tier- und Pflanzenarten. Bald bietet sich ein erster Blick auf Burg Windeck.
Entlang des Ortsrandes von Schladern steigt der Weg allmählich an bis zur hoch gelegenen Burg, einer ehemals imposanten mittelalterlichen Anlage. Von ihrem Plateau aus hat man eine tolle Aussicht.
Am Fuße des Schlossbergs erzählt das Museumsdorf Altwindeck vom Leben und Arbeiten in früheren Zeiten. Durch das Dörfchen Altwindeck führt Sie die Tour gen Dattenfeld. Vom Ortsrand aus geht es hoch auf den Kolfenberg, wo im Bereich der Schutzhütte eine Rast eingelegt werden kann.
Nach einem steilen Abstieg zum Fluss und seiner Überquerung führt der Weg am Ortsrand von Dreisel wieder bergauf. Oben angelangt, können Sie den Blick zurück auf den von bewaldeten Hügeln umgebenen Ort Dreisel genießen.
Erneut geht es steil bergab über die Sieg zum Siegwasserfall. Er entstand beim Eisenbahnbau, als man einen Durchbruch in den Fels sprengte. Hier siedelte einst das Werk „Elmore’s“, um die Wasserkraft für die Kupferrohrherstellung zu nutzen. Im Umfeld der ehemaligen Versandhalle, die zum Bürger- und Kulturzentrum kabelmetal ausgebaut wurde, findet sich das Besucherzentrum Naturregion Sieg, ein Biergarten und eine Eisdiele.
Nach einem kurzen Wegestück über den Bahndamm endet die Tour am Bahnhof.

Routenmarkierung

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