Bergbau per Bike

Raue Landschaft, steile Berge

Länge: 22 km / Höhenmeter: 600 m

GPS-Navigation / Hier der Link zur Tour bei Komoot

Raue Landschaft, steile Berge: Mountainbike und gute Kondition sind ein Muss für Radler, die hier in die geheimnisvolle Bergbauwelt eintauchen. Die Route führt durch eine faszinierende Landschaft an ehemaligen Stolleneingängen und anderen Bergbauresten vorbei: wie dem nach Anmeldung geöffneten Besucherstollen Josefsglück oder dem Kaiserschacht – der tiefsten ehemaligen Grube im Siegerländer Erzrevier. Die Aussicht vom Pfannenbergturm über die waldigen Höhen der Rothaar­gebirgsausläufer entschädigt für manche Anstrengung – im nahe gelegenen Ausflugslokal gibt es eine Möglichkeit zur Stärkung

Wegetyp: Mountainbike empfohlen / 10% asphaltierte Wege / 90% Forstwege

Highlights: Brachbacher Gruben, Pfannenbergturm, Aussicht und Schlackehalde "Birker Ley"

Trail&Rail

Höhenprofil

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Start: Bahnhof Mudersbach, Brückenstraße 1, 57555 Mudersbach

Anfahrt mit ÖPNV:
PERFEKTE BAHNANBINDUNG mit dem Rhein-Sieg-Express RE 9 (Aachen - Siegen), der Westerwald-Sieg-Bahn RB 90 (Limburg - Siegen) und der Rothaar-Bahn RB 93 (Betzdorf - Bad Berleburg).
Bahnhof Mudersbach: RE 9 RB 90 und RB 93. Die live Abfahrtszeiten finden sie hier.
Gäste-Ticket sichern und kostenlos mit der Bahn fahren!

Anfahrt mit PKW:
A 45 Dortmund-Frankfurt - Ausfahrt Siegen - über die B62 Richtung Mudersbach

Startpunkt der Tour

Bahnhof Mudersbach

Startpunkt für diese Tour ist der Festplatz in Mudersbach. Bei Fahrtantritt meint man schon die Fahrgeschäftsbetreiber rufen zu hören „Jetzt geht’s rund!“.

Es geht unter der Bahn her und leicht bergan, dann rollt es schön entlang der Sieg, vorbei am Schieferstollen, der auch besichtigt werden kann. An den nächsten Bergbaurelikten biegen wir links ab, leicht bergauf. Vorbei am Findlingsbrunnen geht es weiter Richtung Brachbach. In Brachbach wartet eine kurze, steile Rampe und dann rollt es gut durch Mischwald, vorbei an weiteren Stollen und Loren in Richtung Besucherstollen „Josefsglück“ – mit Schutzhütte, Loren und einem Stollenmundloch. Kurz dort verschnaufen, denn jetzt führt die Tour über den rechten Trail schön bergauf in Richtung Kreuzeiche. Zwischendurch läuft es auf breiteren Wegen noch mal zügig leicht bergab, dann geht es auch schon immer steiler werdend hoch hinauf und weiter Richtung Kreuzeiche und Landesgrenze.

Zwischendrin kann linker Hand immer wieder gestaunt werden, wie hoch wir uns schon „gekurbelt“ haben. Auf der Höhe angekommen offenbart sich ein weites Plateau mit toller Fernsicht. Nach einem Stück geradeaus, geht es links ab und schwungvoll runter zur Grube Harteborn. Jetzt steigt der Weg tendenziell wieder an in Richtung Pfannenberg. Einige hundert Meter nach einer Kehre, biegen wir rechts ab in einen schönen Trail und „kurbeln“ durch einen von Eichen dominierten Mischwald mit Heidevegetation. Oben links und dann verläuft ein breiter Weg weiter Richtung Nord-Ost. In einer Abfahrt mit leichter Rechtskurve den kleinen Abzweig nach links nicht verpassen! Kurz und knackig geht es durch den Wald über eine Lichtung und geradewegs auf den historischen Stollen Zwergenhöhle zu, der definitiv einen genaueren Blick wert ist. Noch einmal um die Schranke „zirkeln“ und links weiter bergan in Richtung Pfannenberg. Oben angekommen werden wir mit einem Rastplatz, einem Waldsofa und dem besteigbaren Aussichtsturm auf dem Pfannenberg belohnt. Der höchste Punkt der Tour mit 490 m ü.NN ist erreicht. Die Sicht von oben ist schon beeindruckend.

Weiter führt ein schmaler Pfad auf einen breiteren Weg, in den wir links einbiegen und talwärts geht’s. An einer größeren Kreuzung rechts halten und weiter abwärts in Richtung Eiserfeld fahren - Vorsicht mit den Wasserabschlägen, die hier recht tief und von Natursteinen umrandet sind.

Wir kommen am Eiserfelder Naturschwimmbad und an den Sportanlagen vorbei. Im Ort aufpassen: links abbiegen, in eine kleine steile Asphaltstraße, die ein Stück weiter oben eine Kehre beschreibt, wo wir geradeaus weiter bergan in den Wald fahren. Oben angekommen geht es scharf rechts ab auf einen größeren Weg und mit vereinzelten An- und Abstiegen relativ höhenlinienparallel in Richtung Sandhalde Niederschelden. Vor der Abfahrt, bietet sich die Möglichkeit, an einem rechts abzweigenden Pfad einen kleinen Stich hoch zum Gipfelkreuz hoch zu fahren.


Sonst geht es jetzt runter und an der nächsten Weggabelung links wieder in einen schönen Pfad – unterhalb der Birkerley vorbei und in einem langen Rechts- und Linksbogen hinab in den Ort Mudersbach. Von dort ist es nicht mehr weit und der Festplatz ist wieder erreicht.

Hier der Link zur Tour bei Komoot

Hotel zum Weißen Stein

57548 Kirchen (Sieg)-Katzenbach

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