Besucherstollen Josefsglück

Südöstlich des Ortskerns Brachbach an dem steil aufsteigenden Höhenzug "Windhahn" oberhalb der "Langgrube" in einer Höhe von 302 m ü. NN, liegt der Stollen Josefsglück. Er wurde vom Heimatverein Brachbach im Jahre 2002 aufgewältigt und für den Besucherverkehr hergerichtet. Die Betriebserlaubnis für den Besucherverkehr wurde im Jahr 2011 vom Landesamt für Geologie und Bergbau in Mainz erteilt. Gleichzeitig wurde ein Grubenhaus errichtet, wo alle Exponate wie Werkzeuge, Lampen der Bergleute, Mineralien, Bergbaupläne und Grubenrisse ausgestellt werden.


Die Schiefergrube Josefsglück wurde von 1903 bis 1925 betrieben und dann stillgelegt. In den letzten Monaten des zweiten Weltkrieges bot der Stollen vielen Brachbacher Familien Schutz vor Fliegerbomben. Zeitweise waren bis zu 100 Personen im Stollen untergebracht. Im Jahr 1945 wurde der Stollen wieder angefahren und bis 1948 betrieben. Über das im Jahr 2002 restaurierte Stollenmundloch gelangen die Besucher in den etwa 280 m langen Stollen. In einer etwa einstündigen Führung können die Besucher die Suchstollen und die Abbaukammern erkunden. Den Besuchern wird in den insgesamt 7 Schiefer-Abbaukammern die Arbeit der Bergleute unter Tage näher gebracht.


Die Strecke im Bergwerk ist eben und überwiegend trocken. Für Kinder ab 10 Jahren ist der Besuch geeignet.

Öffnungszeiten

Anfang Mai bis Ende Oktober jeden 1. Sonntag im Monat zwischen 10:30 und 12:00 Uhr.

Sonderführungen für Gruppen nach Voranmeldung möglich.

Eintritt frei. Spenden werden erbeten

Unsere Touren-App finden Sie hier: